Idee

Als 2015 die Planungen für den Go South Cup begonnen haben, waren folgende Aspekte besonders wichtig:

 

Der Go South Cup soll nicht nur ein Dummy Trial sein, sondern eine möglichst realistische Simulation eines Field Trials. Bei Trials oder bei der Jagd wird man als Hundeführer immer wieder mit Situationen konfrontiert, die man so noch nicht erlebt hat und die nicht im Training einstudiert wurden. Dies stellt sowohl für den Hund, aber auch für den Hundeführer oftmals eine große Herausforderung dar. Deshalb wollen wir mit dem Go South Cup einen Beitrag dazu leisten, dass man besser vorbereitet in die Jagdsaison kommt und die Abläufe bei Field Trials verinnerlicht werden.  

Dies bedeutet für unsere Trials:

  • es wird mit Flinten geschossen, weil dies wichtig für die Wahrnehmung der Hunde ist

  • die Retrieves finden in jagdlichen Distanzen statt

  • es soll Walk Up und Treiben geben, weil diese von den Anforderungen sehr unterschiedlich sind 

  • Treiber und / oder Flagmen werden eingesetzt, da diese sehr hohe Anforderungen an die Steadiness der Hunde stellen

  • neben den Trials gibt es Situationen, welche die soziale Verträglichkeit testen, denn zum Beispiel die Enge auf einem Treiberwagen müssen die Hunde kennen und aushalten lernen

  • Wir arbeiten mit verschiedenen Dummies, um die unterschiedlichen Arten von Wild zu simulieren: 

    • Dummy 250 g (Rebhuhn),

    • Dummy 500 g (Fasan),

    • Dummy 1 kg (Ente),

    • Felldummy 500 g (Kaninchen),

    • Felldummy 1 kg (Hase) und anderes!

  • wir simulieren zusätzlich die organisatorischen Abläufe bei einem Trial mit Startplatzauslosung zu Beginn und dem Versuch Jagdhörnbläser und Jagdwagen zu integrieren

 

 

Unsere Anforderungen an die Retrieves beim Go South Cup:

Bei einem Field Trial gibt es immer eine gewisse Anzahl von einfachen Retrieves. Beispielsweise, wenn ein Vogel 30 bis 40 Meter vor die Line auf die blanke Wiese fällt. Dann gibt es aber auch Retrieves, die extrem schwierig sind. Ein abstreichender Vogel, der über mehrere hundert Meter dahin segelt oder ein Runner, der direkt flüchtet. ​Beim Go South Cup versuchen wir die Retrieves zwischen diesen beiden Extremen zu kreieren:

  • Retrieves, die Hund und Hundeführer fordern

  • Retrieves, die vom Hundeführer ein schnelles Einstellen auf die Situation erfordern

  • Retrieves, die ein Hund auch mal allein lösen muss, wenn die Fallstelle nicht einzusehen ist

  • Retrieves die jagdnah, realistisch, anspruchsvoll, aber dennoch machbar sind

  • Retrieves, die Spaß machen (können)

Im Ergebnis ist der Go South Cup für uns eine Niederwildjagd / ein Field Trial mit Dummies.

 

 

Unser Motto des Ganzen ist und soll jedoch vor allem bleiben:

"Expect the unexpected".

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© 2019 by Go South Cup

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